Windischeschenbach: Starkbierfest des Ortsvereines

Veröffentlicht am 05.04.2007 in Ortsverein

Starke Worte und süffiges Bier
Bruder Barnabas liest beim SPD-Starkbierfest die Leviten - Maßkrugstemmen
Windischeschenbach. (ab) "Mir hout's g'falln, es wor wieder schöi." Mit dieser Feststellung beendete Bruder Barnabas seine Starbierpredigt. Dieser Meinung schlossen sich die vielen Besucher an, die der Einladung zum "Eschawecka Starkbierfest" ins Pfarrheim gefolgt waren.

Weit über 250 Starkbierfreunde ließen sich den edlen Gerstensaft und die Schmankerln schmecken, die die "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen" (AsF) vorbereitet hatte. Saure Bratwürste, Wurstsalat mit Brezen, Leberkäs- und Streichwurstkipferln kitzelten die Gaumen und erforderten kräftiges Nachspülen.

Stark war nicht nur der Gerstensaft, sondern auch die Stimmung drumherum. SPD und Stadtkapelle als Ausrichter der Veranstaltung zeigten sich deshalb auch sehr zufrieden mit dem Festverlauf. Mit vier kräftigen Schlägen zapfte Vorsitzender Stefan Seitz das erste Fass an.

Dass Starkbier auch zu ungeahnten Kräften verhilft, das konnten die Besucher bei zwei Wettbewerben unter Beweis stellen. Zum einen beim Maßkrugstemmen, das Christine Benner gewann, zum anderen beim Schlegelstemmen, bei dem Markus Schmidt unangefochten den Sieg davontrug.

Höhepunkt des Festes war natürlich der Auftritt von Bruder Barnabas, verkörpert von Horst Maschke, ein im "Gierischhaus" in Windischeschenbach "Geborener" und jetzt in der "Großstadt Weiden Lebender". "Ich glaab, des is aas fünfte Mal, wou ich vor enk dou stöih im Saal", erinnerte sich der Prediger, bevor er ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen besonders die Stadtpolitik aufs Korn nahm.

Stadtkasse weiter leer

Bürgermeister Andreas Meier wurde dabei daran erinnert, dass sein Amt ein Mandat auf Zeit sei. "Nächst's Joah im März wern d'Koartn g'mischt, scho manchn hout's dou böis dawischt. Froiher hom sie's aaf die Rout'n g'schom, waal döi Fräcker d'Schuld'n g'macht hom. Blouß, d'Stadtkasse is genauso leer heit, und die Schworzn hom die Mehrheit."

Auch das Gewerbegebiet nahm der Prediger unter die Lupe. "Im Gewerbegebiet in Neihaus, schaut's immer nu recht einsam aus. Dou hout ma g'moint, dass dou wos laaft, hout man a Grundstückl scho verkaaft". "Wou is'n äitz da heiße Drouht, der wou angeblich glöiher tout? In da Stützlvilla im Park, dou mach'n sa se alle stark. Stoiber, Beckstein, wos für a Wunder, hom aaf Eschawo hergfunna. Und a da Wirtschafts-Staatssekretär, da schlaue Spitzner, kummt daher. Wennst uns brauchst songs, san ma dou. Wou san denn äitz däi Sprüchbeitl, wou?"

Thema sinkende Einwohnerzahlen: Rat an den Bürgermeister: "Oins houst selber in da Hend, das'd stopp'n kannst den Abwärtstrend. Bevölkerungstechnisch, moin i. Es gitt dou a Möglichkeit, a kloine."

Weitere Themen des Predigers waren die Stadtbücherei ebenso wie der frühere "Bauhofkapo" Waldemar: "Der führt äitz a Rentnerlem, macht sich's aaf da Schässlong bequem. Oft fragt er seine liebe Frau, bin i niat gout im Futter, schau? Er hout halt oft a so a Hungergfühl, und macht nou Brotzeit, meistns z'viel. Und kröigt vom G'selchten und vu da Wurscht, aa äiermal ganz sakrisch Durscht."

Waschen ohne Wasser

Bruder Barnabas beleuchtete auch das Leben des "Obersozi" Stefan Seitz als Hausmann. Er sei einer, der die Wäsche ohne Wasser in der Waschmaschine wäscht und anschließend zum Trocknen aufhängt. Oder der mit Kind und Kegel zu einer Radltour aufbricht und dabei unterwegs bei Menzlhof die Räder verliert, weil er sie vergessen hat, auf dem Autoständer festzumachen. Zur Sprache kam auch der "Hotte". "Der foaht Schi mit oin Steck'n bloß, waal, wenn a übern Schihang schöißt, er mit oiner Hend d' Leit alle gröißt".

von www.oberpfalznetz.de

 
 

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